Neues  

    • Führung über den 30-jährigen Krieg

      Der 30-jährige Krieg brach von 400 Jahren aus. Zur Erinerung an die verheerende Zeit führt Museumsleiterin Andrea Kugler am Sonntag, den 22. April um 14.30 Uhr durch die Ausstellung. Für die Teilnahme wird der reguläre Eintritt zzgl. 1,50 Euro Führungs-gebühr erhoben. Keine Anmeldung erforderlich.

    • Bierbrauen&Trinken

      Hier gelangen Sie zur interaktiven Wirtshauskarte. Historische Wirtshäuser und Brauerein in der Geschichte Nördlingens  

    • Lapidarium

      Im Reihl-Haus zeigen Steindenkmäler wie z.B. der römische Weihestein Nördlinger Geschichte.  Besichtigung im Rahmen einer Stadtführung. Buchung Tourist-Info Tel. 09081/84-216.

   

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Der Nördlinger Maler Robert Beyschlag

Der Nördlinger Maler Robert Beyschlag (1838 - 1903) arbeitete nach seiner Ausbildung an der Münchener Akademie als Genremaler für die im 19. Jahrhundert florierende Druckindustrie in In- und Ausland. Wandbilddrucke, Beilageblätter in Zeitschriften und illustrierte Prachtalben erfreuten sich als Gemälde-Ersatz allergrößter Beliebtheit. Bestimmt durch die Nachfrage des Marktes waren vor allem Bildthemen gefragt, die die Sehnsucht nach einer heilen Welt in einer immer schneller werdenden Zeit stillten. Sie führen in ein dem Alltag enthobenes, ideales Leben, in dem allein die Gesetze des Schönen und Guten regieren.

Robert Beyschlag konzentrierte seine Arbeit auf die Wiedergabe historisierender Genresdarstellungen. Meist spielen dabei Kinder, junge Paare und heimelige Familienszenen eine wichtige Rolle. Er komponierte eine eigene ideale Welt. Dabei beeinflusste ihn mit großer Sicherheit seine eigene Herkunft: In den altdeutschen Genrebildern erinnern Architekturdetails wie Tore, Türme oder die Mauern einer Bastei immer wieder an das mittelalterliche Stadtbild von Nördlingen.

Sonderausstellung im graphischen Kabinett

Geöffnet 1. März - 4. November 2001
täglich außer Montag
13.30 - 16.30 Uhr