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Der Dreißigjährige Krieg
und die Schlacht bei Nördlingen 1634

Die Schlacht bei Nördlingen (1634) war ein militärisches Großereignis, das für die Geschichte der Stadt Nördlingen einschneidend, aber auch regional und überregional von großer Bedeutung war. Ihre Darstellung im Stadtmuseum wurde zum 375. Gedenkjahr der Schlacht 2009 erneuert. Unterstützt durch Medien mit akustischen und optischen Informationen, fesselt das Thema durch seinen „Erlebniswert“ touristische Besucher und Einheimische, jugendliche Besucher und Senioren gleichermaßen.

Im August 1634 belagern rund 22.000 Soldaten die freie Reichsstadt Nördlingen. Sie wollen die Öffnung der Stadttore erzwingen. Am 5. und 6. September kommt es zu einer riesigen Feldschlacht zwischen den kaiserlich-katholischen Belagerern und den schwedisch-evangelischen Truppen. 

Durch originale Exponate, Hörstationen und Wandtexte erschließt sich den Besuchern -– historisch fundiert und zugleich packend inszeniert -– der Verlauf des Dreißigjährigen Krieges sowie die Schlacht bei Nördlingen.

Die Stimmen überlieferter und fiktiver Personen erzählen vom Dreißigjährigen Krieg – von Überfällen in den Dörfern des Rieses, von ihren Erlebnissen in der belagerten Stadt und vom grauenvollen Sterben auf dem Schlachtfeld. Sie schildern aber auch die Frömmigkeit und die kleinen Freuden der Menschen. 

Ein Landschaftsmodell mit 6.000 Zinnfiguren, dazu Grafiken, Gemälde, Rüstungsteile, Waffen und Munition, Gegenstände des Alltags und des feierlichen Gedenkens sind Zeugen einer Zeit, als in Nördlingen und im Ries Weichen für die Zukunft Europas gestellt wurden.