Neues  

    • Führung über den 30-jährigen Krieg

      Der 30-jährige Krieg brach von 400 Jahren aus. Zur Erinerung an die verheerende Zeit führt Museumsleiterin Andrea Kugler am Sonntag, den 22. April um 14.30 Uhr durch die Ausstellung. Für die Teilnahme wird der reguläre Eintritt zzgl. 1,50 Euro Führungs-gebühr erhoben. Keine Anmeldung erforderlich.

    • Bierbrauen&Trinken

      Hier gelangen Sie zur interaktiven Wirtshauskarte. Historische Wirtshäuser und Brauerein in der Geschichte Nördlingens  

    • Lapidarium

      Im Reihl-Haus zeigen Steindenkmäler wie z.B. der römische Weihestein Nördlinger Geschichte.  Besichtigung im Rahmen einer Stadtführung. Buchung Tourist-Info Tel. 09081/84-216.

   

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Ackern in der Stadt

Nördlingens Stadtbauern im 19. und 20. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert ließen sich viele „Ökonomen“ als Neubürger in Nördlingen nieder. Die Bauern lebten in der Stadt und hatten ihre Felder und Äcker oft weit außerhalb der Stadtmauern. Um rentabler wirtschaften zu können, verlegten bereits am Ende des 19. Jahrhunderts etliche Familien ihre Höfe an die Ausfallstraßen. Eine weitere Aussiedlungswelle brachte die Flurbereinigung in den 1960er Jahren mit sich.

Die Ausstellung geht auf die Suche nach den unscheinbaren Häusern der einstigen Stadtbauern, sie wirft einen Blick auf ihre Arbeitsweise vor der Mechanisierung und lässt den bäuerlichen Alltag in Erzählungen lebendig werden. Zuletzt erinnern zahlreiche Exponate an die Verarbeitung der Milch vor Ort, in der Nördlinger Molkerei Linse.

Sonderausstellung vom 24. April bis 4. November 2018

Faul Feldarbeit vor Daniel

Auswertung der Flurkarte von 1823

Auf der Uraufnahme der Stadt Nördlingen und der umliegenden Gemarkung ist die Landschaft in 2767 Einzelgrundstücke unterteilt.
Ordnet man diese Einzelparzellen den entsprechenden Häusern in der Stadt zu, verteilen sich diese Einzelflächen auf 337 in der Stadt verteilte Hausstellen.

Über eine flächenmäßige Aufteilung des Grundbesitzes lässt sich aus den erhobenen Daten keine Aussage treffen.
Denoch fällt auf: Der größte Grundbesitz fällt auf die Kirche, einzelne wohlhabende Bürger
und vor allem auf die Nördlinger Wirte und Brauer.

 Das Ergebnis der Auswertung können Sie auf der Interaktiven Karte sehen: 

Parzellen

in %

Bewohner

Beruf

Adresse

139

5,02%

Scheuffelhut, Christoph Matth.

Diaconus

Pfarrgasse 3

76

2,75%

Döderlein, Christ.

Lebküchner und Spezereyhändler

Reimlinger Straße 8

71

2,57%

Beyschlag Ludw.

Bräuer zur rothen Rosen, vulgo Dehler

Hallgasse 5

68

2,46%

Feldmeyer, Sigmund

 

An der Baldinger Mauer 12

68

2,46%

Hausmann, Joh. Wilh.

Lodweber

Hansengasse 9

54

1,95%

Sönning, Ge. Fr.

Walkmüller

Kämpelgasse

50

1,81%

Herzog, Johann Leonh. und Johannes

Lodweber

Deininger Straße 18

47

1,70%

Unkenthaler, Joh.

Weber

Lange Gasse

43

1,55%

Scheid, David – Wittib

Perükenmacher-Wittib

Beim Eichbrunnen 3

39

1,41%

Rehlen, Ge. Alex.

Weißbierbräuer zum goldenen Anker

Ankergasse 4

39

1,41%

Brechenmacher, Joh. Soph. Königl. Baierisches Postamt

Stadtrath Wirth zur Sonne

Marktplatz 3

38

1,37%

Straus, Ge.Ad.

Wirth zum Hecht

Bergerstrasse 5

38

1,37%

Weinmann, Salomo
Die Münz genannt

Weber

An der Reimlinger Mauer 26

36

1,30%

Rieser, Fried. Wilh.

Kammacher

Turmgasse 1

36

1,30%

Christ, Ge. Melch.

Federhändler

Löpsinger Straße 32

35

1,26%

Kessler, Johann Wittib

Gerber – Wittib

Vordere Gerbergasse 19

34

1,23%

     

34

1,23%

     

32

1,16%

Kessler, Johann Georg

Gerber

Vordere Gerbergasse 7

32

1,16%

Kornmann, J. Ad.

Wirth z. Drei Mohren

Reimlinger Straße 18

31

1,12%

     

30

1,08%

Feldmeir; S. Stadel

Fuhrmanns Stadel

An der Baldinger Mauer 8