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Brandbekämpfung war in Nördlingen wie überall jahrhundertelang behördliche Aufgabe. Feuer-Ordnungen regelten die Bauweise der Häuser zur Vorbeugung von Bränden. Sie schrieben den Alarmweg vor, ebenso das Verhalten während und nach einem Brand. Löschdienstpflichtige Bürger mit ihren eigenen Kübeln hatten im Ernstfall zu helfen. Lösch-wasserzufuhr und Koordination waren schlecht. Selbst die ersten Feuerlöschpumpen konnten die Situation mangels ausgebildeter und routinierter Helfer kaum verbessern. Sich häufende Großbrände brachten vielerorts Stadtbewohner dazu, Löschvereine zu gründen. Dadurch konnte die Brandbekämpfung von einer undisziplinierten und meist nur widerwillig arbeitenden Menschenmenge auf wenige arbeitsfreudige und selbstlose Männer verlagert werden.